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Unsere Ziele

Unser Ziel ist die Neugestaltung des Platzes und die Entwicklung „bürgerschaftlichen Engagements“ für den Platz danach.

1. Der Standort und seine Metropolenfunktion
Der Einzugsbereich, der Kurfürstendamm, die Wohngebiete rund um den Olivaer Platz und die Geschäfte, Hotels und Arbeitsstätten am Platz und in den einmündenden Straßen benötigen einen vergrößerten und modern gestalteten Platz und werden davon profitieren.
Eine verbesserte Aufenthaltsqualität mit erweiterten Angeboten für die sehr unterschiedlichen potenziellen Nutzergruppen wird die gute Wohnsituation ergänzen und stabilisieren, den arbeitenden Menschen im Gebiet einen öffentlichen Ort für ihre Freizeit bieten und durch seine direkte Anbindung an den Kurfürstendamm und durch eine überregionale Attraktivität den etablierten, aber wirtschaftlich kämpfenden Geschäften und der Gastronomie neue Kunden ( Kudamm-Bummler und Touristen) zuführen, weil der neue Platz ihnen ein Ziel zum Verweilen anbieten kann.

2. Die Sicherung einer öffentlichen, dem Standort angemessenen Nutzung
Die Rückkehr von Familien in die Stadt, die Rückbesinnung auf innerstädtisches Wohnen mit Freizeitqualität und die veränderten Anforderung von Arbeitnehmern an öffentliche Flächen sollten ihren Niederschlag im städtebaulichen Umgang mit öffentlichem Grundbesitz finden.
Der Olivaer Platz ist im Kurfürstendamm angrenzenden Einzugsgebiet ein letztes größeres, von Gebäuden freies Grundstück in öffentlichem Eigentum. Der Umgang mit diesem Standort hat deshalb eine besonders hohe überregionale stadtentwicklungspolitische Bedeutung. Eine haushaltspolitisch begründete Verwertung des Grund und Bodens durch private Investoren ist deshalb auszuschließen.
Interessante städtische Wohngebiete und geschäftlich boomende Innenstädte sind vornehmlich verdichtete mehrfunktionale Wohn-, Arbeits- und Freizeitorte. Diese Entwicklung wollen wir durch eine Qualifizierung des Standortes unterstützen.
Bauliche Verdichtungen und Umbau verbunden mit Wiedernutzung im weiteren Umfeld des Kurfürstendamms und der Lietzenburger Straße erzeugen eine Zunahme an Bewohnern, Arbeitsplätzen, und an Besuchern und Touristen, die für ihre Freizeiten Aufenthaltsräume jenseits von Kantinen, Restaurants oder Imbiss suchen. Der erweiterte grüne Olivaer Platz als ein interessant gestalteter Metropolenplatz kann die notwendige, öffentlich verantwortete Ergänzung dieser Entwicklung herstellen.

3. Ein umwelt- und klimapolitischer Beitrag
Die Entsiegelung des Erweiterungsgrundstücks, die Einbeziehung von fehlgenutzter Bodenfläche in ein integriertes grünes Gesamtkonzept des Platzes, die Erhöhung der Wohnumfeldqualität und der innenstädtischen Freizeitangebote, sowie die Reduzierung der Luftbelastung durch motorisierten Individualverkehr in einem derzeit hochbelasteten Quartier stellen einen effektiven umwelt- und klimapolitischen Beitrag für die Innenstadtentwicklung dar.

neuer_platz_rehwaldt

Siegerentwurf des freiraumplanerischen Wettbewerbs 2011 (Quelle: Rehwaldt Landschaftsarchitekten)

4. Ein barrierefreier Spielplatz
Auf dem neuen Olivaer Platz soll ein großer neuer barriefreier Spielplatz angelegt werden. Der Spielplatz soll als Kommunikationsfläche für 0-15 jährige Kinder- und Jugendliche dienen aber auch den Familien und Begleitpersonen eine angenehme Aufenthaltsqualität anbieten. Familien mit gleichen Lebenslagen zu treffen und sich auszutauschen bzw. Unterstützergruppen zu bilden, wäre somit eine weitere Chance des Platzes, ganz abgesehen von der Möglichkeit, Inklusion zu fördern. Das ist ein hoher gesellschaftlicher und sozialer Mehrwert! Der Olivaer Platz erhält dadurch als Spielfläche mitten im Zentrum überregionale Bedeutung, da es der einzige Spielplatz für behinderte und nichtbehinderte Kinder im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf wäre. Ein derartiger Spielplatz wurde auch schon vom Kinder- und Jugendparlament sowie der bezirklichen Elternvertretung gefordert.

 

Den im Bauplanungsverfahren erhobenen Bedenken gegenüber der Abholzung von Bäumen und einer zu weitgehenden Versiegelung des Platzes sollte das Bezirksamt nachgehen, wie der Stadtrat in öffentlicher Sitzung zugesagt hat. Aber der faktischen Forderungen nach einer Beibehaltung des jetzigen Zustands nicht. Offensichtlich spekulieren die derzeit gegen den Umbau gerichteten Initiativen und Unterschriftensammlungen darauf, dass die für den Umbau zur Verfügung stehenden europäischen Mittel 2016 verfallen und der Platz dann deswegen unverändert bleibt.

Im Interesse der Anwohner ist das Bebauungsplan-Verfahren fortzusetzen, der Platz entsprechend der Zielsetzungen des verabschiedeten Planes festzusetzen.